Der Jungfernstieg

Am Südufer der Hamburger Alser liegt der Jungfernstieg. Die geschichtliche Flaniermeile ist ein wichtiger Aspekt im Zentrum der Hansestadt. Hierbei geht der Name geht auf einen sonntäglichen Brauch begüterter Hamburger Familien im 17. Jahrhundert zurück. Besucher gleichermaßen und Einheimische genießen hier und genossen schon damals bei gutem Wetter das einträgliche Panorama.

Jungfernstieg
Der Jungfernstieg mit seinem Anleger für die Alsterdampfer

Die Bedeutung des Jungfernstiegs

Für die die Menschen in Hamburg spielt in erster Linie die geschichtliche Bedeutung der Flaniermeile eine bedeutende Rolle. Einst gingen hier die Familien sonntags spazieren und führten die unverheirateten Töchter aus – deshalb der Name. Heute ist der Jungfernstieg etwas Besonderes. Die Besucher genießen es, sich am Wasser der Binnenalster an den Alsterarkaden aufzuhalten, verabreden sich an jenem zentralen Ort und beginnen von hier das Shopping in die naheliegenden Kaufhäuser. Das wichtigste Haus ist hierbei das traditionelle Alsterhaus sowie die vielen kleinen Geschäfte, die zum Stöbern einladen.
Nach einer Stärkung und einer kleinen Pause im Alsterpavillon kann es weiter in die anliegenden Passagen und Shopping-Bereiche gehen. In der Passage "Hamburger Hof" oder berühmten "Hanse-Viertel" wird das Shoppen zur echten Kultur. Die exquisiten Geschäfte und die großen Kaufhäuser übertreffen sich nahezu mit den exklusiven Warenangeboten. So lässt sich der Tag lässt herrlich abschließen und mit einem Café oder Eis geht es zurück an das Wasser. Ebenso gut eignet sich ein Dämmertörn auf den Dampfern der Alster.
An der großmütigen Flaniermeile, zwischen Rathaus und Binnenalster, Neuem Jungfernstieg und Ballindamm, vereint sich heute geschichtliches Flair mit den Bequemlichkeiten einer modernen Stadt. Gedeckt von der Europa-Passage auf der südlichen Seite, dem Nivea-Haus an der Nordseite, laden zugleich viele alteingesessene Kaufhäuser, wie zum Beispiel der Hamburger Hof und das legendäre Alsterhaus, zum edlen Shopping ein.
Genauso international wie das Angebot an auserlesenen Luxusgütern ist das Publikum, welches sich in den herrschaftlichen Bauten bewegt. Generell ist der Weg in der Stadt Hamburg zwar bei den Schönen und Reichen beliebt, doch selbst mit kleinem Budget lässt sich ein Besuch an diesem schönen Ort sehr gut genießen. Vor allem an einem verkaufsoffenen Sonntage begeistern viele Events und Aktionen der Händler die Gäste über die Geschäfte und Kaufhäuser hinaus.

Die Geschichte des Jungfernstiegs

Den Namen verdankt der Jungfernstieg den Familien der Stadt, welche in früherer Zeit die heiratsfähigen Töchter - als Jungfern - hier hochmütig spazieren führten. Lange aber ist am eleganten Prachtboulevard eine weltoffene Hansestadt zu finden.
Der Jungfernstieg führt entlang der Reesendammbrücke, die die kleine Hamburger Alster überspannt, bis hin zum Gänsemarkt an der Binnenalster. Der Jungfernstieg ist schnell mit der S- oder der U-Bahn, der Alsterflotte sowie den Metro-Bussen zu erreichen. Vom Hauptbahnhof ist dieser lediglich in nur 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Den Ursprung hat der Jungfernstieg in der Hansestadt schon im Jahre 1235. Hierbei galt es die bekannte Alster, einen Fluss welcher durch die Altstadt in die Elbe fließt, aufzustauen. Dazu wurden Eichenpfähle genutzt, welche einer in den morastig-nassen Boden neben dem anderen geschlagen wurden, damit sie das Wasser zurückhalten und es ermöglichten, dies über das Nikolaifleet hin wegzuleiten. Dies war eine große Leistung des seinerzeitigen Wasserbaus, die große Achtung erfahren hatte.

Jungfernstieg um 1900 Hundert. Copyright Depositphotos
Anlässlich des bevorstehenden Besuch des Kaisers 1904 wurden die Kandelaber aus dem Jungfernstieg mit Blumen und Girlanden geschmückt. Unten links auf dem Bild sieht man das Ladengeschäft eines der berühmten Fotografen seiner Zeit, Emil Bieber.
@ PantherMediaSeller


Zum Ende des 19. sowie zu Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich der Jungfernstieg zu einer der bekanntesten Flanier- und Prachtstraßen im ganzen Land entwickelt. Hier erreichte der Besucherandrang zu dieser Zeit hohe Dimensionen und es entstanden herausragende Gebäude, welche nahezu kleinen Palästen ähnlich waren. Ein internationales, aufregendes und teils auch besonders luxuriöses Angebot an Waren, das mit viel Prachtentfaltung und Glanz in den Geschäften präsentiert wird, entfaltet nun eine ganz spezielle Magie unter den Besuchern.
Im Jahre 1838 waren die Kassen der Freien Hansestadt durch den Handel im Hafen der Stadt reich gefüllt und so wurde der Stieg als erste Straße in ganz Deutschland asphaltiert. Ein großer Brand im Jahre 1842 hatte dazu geführt, dass der Abfluss der Alster an die Alsterarkaden verlegt worden war. Jener Wasserweg heute noch genutzt.

Titelbild: @ pandionhiatus3

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